Article Post on 23 March 2020

FAQ Versicherungen im Großherzogtum Luxemburg - COVID-19 (Coronavirus)

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_Regierungspaket für den luxemburgischen Versicherungssektor

Die luxemburgische Regierung hat in der großherzoglichen Verordnung vom 18. März 2020 zur Einführung einer Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 den Versicherungssektor angesichts der Pandemie, die derzeit im Großherzogtum Luxemburg grassiert, als wesentlich für die Wahrung der lebenswichtigen Interessen der Bevölkerung und des Landes bezeichnet.

Somit ist die Freizügigkeit natürlicher Personen betreffend des Wegs zu den Versicherungsanstalten nur im Notfall erlaubt.
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Die Luxemburgische Aufsichtsbehörde für den Versicherungssektor, das Commissariat aux Assurances (CAA), kommt seiner Funktion als Aufsichtsbehörde nach, wird bis auf weiteres jedoch nur mit einer reduzierten Anzahl von Mitarbeitern arbeiten. Das CAA hat mitgeteilt, dass "angesichts der durch das COVID-19 auferlegten außergewöhnlichen Umstände, die im Rahmen des außergerichtlichen Schlichtungsverfahrens durch die CAA-Verordnung Nr. 19/03 vom 26. Februar 2019 über die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten festgelegten Fristen, bis zur Rückkehr zu normalen Bedingungen nicht mehr eingehalten werden können.".
Weitere Informationen (in Französisch)

Alle mit dem Versicherungssektor verbundenen Verwaltungen gewährleisten weiterhin ihre Rollen und Dienste. Der Verband der Versicherungsgesellschaften, Association des compagnies d‘Assurances (ACA), hat erklärt, dass "im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des COVID-19-Virus die luxemburgischen Versicherer mitteilen, dass der Kundendienst sowohl in ihren Hauptsitzen als auch in ihren Zweigstellen in Luxemburg aufrechterhalten wird. Allerdings wird es an den Hauptsitzen und in den Zweigestellen keinen physischen Empfang geben. Die Versicherer (, die Mitglieder des ACA sind,) bitten ihre Kunden per E-Mail, Telefon, SMS oder über die IT-Plattformen mit ihnen zu kommunizieren. ☎ 💻“.
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Angesichts der Krise, die wir derzeit durchleben, stellen sich in Bezug auf versicherungsrechtliche Angelegenheiten eine Reihe von Fragen: Welche Versicherungsverträge decken das COVID-19 Risiko ab? Was sind die häufig gestellten Fragen für Unternehmen und Einzelpersonen? Was ist bei der Zahlung von Prämien, der Anmeldung eines Anspruchs oder seiner Regulierung zu beachten?

Ihr Versicherer gewährleistet weiterhin seine Dienstleistung und nimmt seine Aufgaben wahr, und steht Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Die COVID-19 Pandemie beeinträchtigt nicht die verschiedenen Versicherungsverträge der Unternehmen oder die Einzelpersonen. Im Fall vom COVID-19 bleiben die verschiedenen Versicherungsverträge anwendbar, wenn dieses Risiko versichert ist. Ihr Versicherer bietet Ihr weiterhin seine Dienste an, und ist für Sie erreichtbar.

Dennoch können die außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit COVID-19 sich auf die Versicherungsverträge auswirken.

_Fragen für Unternehmen:

Welche Folgen hat Home Office auf den Versicherungsvertrag?
 

Da Unternehmen die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter in allen arbeitsbezogenen Aspekten gewährleisten müssen, kann es im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie seinen Mitarbeitern Home Office auferlegen. Um jedoch die Arbeit im Home Office zu organisieren - unter den derzeitiegn Umständen - eine Alternative zur traditionellen Arbeitsweise - müssen die Unternehmen und die Mitarbeiter jedoch eine Änderung der Arbeitsverträge oder eine andere Vereinbarung abschließen, die den Einsatz von Home Office aus objektiven, aufgrund Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen des Kampfes gegen COVID-19 motivierten Gründen rechtfertigen.

Die Unternehmen werden auch darauf achten müssen, ihre Versicherer zu benachrichtigen, da das Home Office nicht den normalen Bedingungen für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit entspricht und die Gefahr besteht, dass der Versicherer Home Office als Grund für einen Haftungsausschluss anführt.

Die Unternehmen werden daher sicherstellen müssen, dass die Versicherungsverträge (i) Home Office an sich und (ii) die in diesem Zusammenhang zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel gegen Verlust oder Beschädigung abdecken. Gegebenenfalls sollten die Unternehmen auch die Deckung in Bezug auf die grenzüberschreitenden Mitarbeiter überprüfen.

Kann es im Rahmen von Home Office zu einem Arbeitsunfall kommen ?
 

Es stellt sich die Frage nach der Deckung von Arbeitsunfällen aufgrund einer Änderung der normalen Bedingungen für die Erfüllung eines Arbeitsvertrags. Ein Arbeitsunfall wird als "ein Unfall, der sich aus der Arbeit oder während der Arbeit ereignet" definiert; daher ist es wichtig, die Bedingungen des Home Office und insbesondere die Arbeitszeiten zu vereinbaren.

Bei gelegentlichem Home Office verlangt die Association Assurance Accident (AAA) die Erstellung einer schriftlichen Vereinbarung zwischen den Parteien und überprüft die genauen Umstände des Unfalls.

Tatsächlich wird Home Office nicht unter der Rubrik "Gewöhnlicher Arbeitsplatz" aufgeführt, sondern wird als "Gelegentlicher oder mobiler Arbeitsplatz" angesehen und wie folgt definiert: "eine vorübergehende Überlassung an einen festen, aber anderen Arbeitsplatz oder an eine Betriebsstätte, die sich von der üblichen Betriebsstätte unterscheidet, wozu auch Arbeitsplätze gehören, die für mehrere Tage oder Wochen besetzt werden, die aber keinen fest zugewiesenen Arbeitsplatz darstellen (vorübergehende Überlassung eines Arbeitnehmers an ein anderes Unternehmen, der in den Räumlichkeiten dieses anderen Unternehmens arbeitet, oder als von einer Arbeitsvermittlungsagentur angestellte Person, umfangreiche Wartungsarbeiten in den Räumlichkeiten eines Kunden, Home Office usw.)".

Darüber hinaus muss für jeden Fall von Home Office eines Grenzgängers das Centre Commun de la Sécurité Sociale mit dem Formular A1 (Quelle AAA.lu "Anweisungen für die Meldung eines Arbeitsunfalls/Wegeunfalls") informiert werden.

Downloaden die Formulare

Muss der Geschäftsführer sein Versicherer über Home Office informieren?
 

Die Haftpflichtversicherung „Directors and Officers Liability Insurance“ (D&O) deckt hauptsächlich reine Vermögensschäden ab, die aus Pflichtverletzungen der Geschäftsführer und leitenden Angestellten resultieren. In diesem Fall ist das Unternehmen / die Gesellschaft der Versicherungsnehmer und das versicherte Risiko deckt die natürliche Person in ihrer Eigenschaft als Geschäftsführer und leitende Angestellte ab, die für Schäden haften, die durch ihre Pflichtverletzungen entstanden sind.

Zum Kreise der Versicherten gehören die Mitglieder der Geschäftsleitung des Unternehmens, d.h. des Verwaltungsrates, der Geschäftsführung, der Bereichs- oder Gruppenleitung sowie der internen Revision.

Diese Versicherung schützt die Versicherten gegen die Kosten der gerichtlichen und außergerichtlichen Verteidigung im Falle unbegründeter Klagen.

Diese Versicherung deckt die Kosten, die durch begründete Klagen entstehen, wie z.B. Schadenersatz oder Anwaltskosten. Die Versicherung kann auch das Privatvermögen des Versicherten schützen.

Home Office könnte im Versicherungsvertrag nicht vorgesehen sein, da es sich hierbei nicht um eine übliche Arbeitsweise handelt, so dass ein Zweifel bestehen bleibt.

Wie in Fällen des Home Office der Mitarbeiter aufgrund von COVID-19 ist es ratsam, den Versicherer auch hier über Änderungen der Arbeitsbedingungen zu informieren.

Ist COVID-19 ein auslösendes Ereignis für die Betriebsunterbrechungs-/Gewinnausfall- Versicherung?
 

Eine Gewinnausfalldeckung nach einer Betriebsunterbrechung aufgrund von COVID-19 ist weder möglich noch versicherbar.

Versicherungspolicen zur Deckung der Betriebsunterbrechung greifen im Falle von Schäden ein, die durch den Vertrag abgesichert sind. In diesem Fall ist COVID-19 kein durch die Verträge der Unternehmen garantierter Schaden, so dass seine Folgen für die Tätigkeit des Unternehmens nicht abgedeckt sind.

Wenn ihre Versicherungspolice jedoch durch außergewöhnliche Umstände das Risiko von Pandemien abdeckt, ist der Versicherungsnehmer versichert. Als Beispiel: Es gibt Erweiterungen des Versicherungsschutzes bei Betriebsunterbrechungen, die Störungen/Ausfälle in der Lieferkette abdecken. Dennoch muss diese Störung / dieser Ausfall in Verbindung mit einem versicherten Ereignis stehen. Nur eine Einzelfallanalyse des Versicherungsvertrages ermöglicht mithin eine beantwortung der Frage, ob COVID-19 in den Geltungsbereich des Versicherungsschutzes fällt.

Wie sollen Kfz-Versicherungsansprüche gemeldet werden?
 

Da die Versicherer weiterhin tätig sind, sollten Schadensfälle in der üblichen Weise gemeldet werden. Da jedoch die Tätigkeit der Werkstätten und andere Reparaturbetriebe oder Karosseriewerkstätten aufgrund staatlicher Maßnahmen eingeschränkt ist, hat eine Einzelfallprüfung zu erfolgen. Selbst wenn Reparaturtermine vereinbart werden, ist es wichtig, dass Kunden eine klare Bestätigung darüber erhalten, dass die Arbeiten innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens abgeschlossen werden können. Sofern die Fahrzeuge verkehrssicher sind, ist es angebracht, die Reparatur erst nach COVID-19 durchzuführen.

Es ist wichtig, den Anspruch schnellstmöglich zu melden. Die Versicherer werden vorzugsweise per E-Mail oder über ihre Antragsformulare kontaktiert.

Können neue Versicherungsverträge geschlossen werden?
 

COVID-19 hat hierauf keinen Einfluss, aber die Bedingungen des Vertragsschlusses können andere sein.

Als Beispiel: Beim Abschluss einer Kfz-Versicherung könnten (je nach Praxis des einzelnen Versicherungsunternehmens) unabhängig vom Alter des Fahrzeugs ein Informationsblatt und ein Fotos des Fahrzeugs von ihrem Versicherer als Teil eines Antrags auf Abschluss eines Versicherungsvertrags akzeptiert werden. Selbst wenn die Hauptsitze der Versicherungsgesellschaften für die Öffentlichkeit geschlossen sind, bieten die Versicherer ihre Dienstleistungen weiterhin an, jedoch über Telefon, Post und andere digitale Kanäle.

Die Webseiten der Société Nationale de Contrôle Technique (SNCT) stehen ebenfalls zur Verfügung und ermöglichen den Kunden den Ausdruck von Versicherungsbescheinigungen für die Vorführung zur HU/AU. Der Ausdruck erfolgt auf Grundlage der Versicherungsnummer, die das betreffende Fahrzeug versichert. Der Ausdruck der „carte verte“ (grünen Karte) für das Fahrzeug wird unter den gegenwärtigen Umständen jedoch meist nicht möglich sein.

Andere Schäden in direktem Zusammenhang mit COVID-19
 
  • Deckt meine "Veranstaltungsausfallversicherung" Schäden ab, die durch staatliche Maßnahmen infolge von COVID-19 entstehen?
    Es gibt spezielle Versicherungspolicen für die Absage von kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen. Nur bei hoheitlichen Entscheidungen unabhängig vom Veranstalter dürften die finanziellen Folgen dieser Annullierung durch solche Versicherungen abgedeckt sein.
    Aufgrund des für jeden Versicherungsvertrag notwendigen Unsicherheitsmoments (Eintrittswahrscheinlichkeit) können ferner nur solche Verrsicherungspolicen in Anspruch genommen werden, die vor der Anerkennung der COVID-19 Pandemie abgeschlossen wurden.
  • Sind Haftpflichtversicherungen von COVID-19 betroffen?
    Allgemeine Haftpflichtversicherungen decken die zivilrechtliche Haftung gegenüber Dritten (außer Mitarbeitern) für Körperschäden im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Unternehmens ab. Ansprüche Dritter gegen ein Unternehmen aufgrund einer Pflichtverletzung sind daher möglich.
    Betreffend die Arbeitnehmer des Unternehmens: Die Haftpflichtversicherung kann in Anspruch genommen werden, wenn die zivilrechtliche Haftung des Arbeitgebers auf der Grundlage der diesbezüglichen Haftungsregelung geltend gemacht werden soll. In allen Fällen kann die Deckung nur unter den in dem Versicherungsvertrag vorgesehenen Bedingungen und Ausschlussklauseln in Anspruch genommen werden.

_Fragen für Einzelpersonen:

Hat Home Office Auswirkungen auf die Hausratsversicherung?
 

Die Wohnung ist im Prinzip eine Privatwohnung und ist lediglich als solche versichert. Sofern der Bewohner jedoch im Home Office arbeitet, wird diese nicht mehr nur für private Zwecke genutzt und sie wird zum Arbeitsplatz. Personen, die im Home Office arbeiten, wird empfohlen, diese berufliche Tätigkeit ihrem Versicherer zu melden.

Ist COVID-19 eine versicherte Krankheit?
 
  • Die Situation unter Krankenversicherungsverträgen?
    Die Krankenzusatzversicherungen decken die Gesundheitsausgaben der mit COVID-19 infizierten Versicherten bis zur Höhe der abgeschlossenen Deckung ab. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Ausgaben für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Medikamente und Laborkosten. Sofern nicht ausdrücklich vom Vertrag gedeckt, werden Ausgaben, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden, wie Masken und hydro-alkoholische Gele, nicht von dieser Versicherungen abgedeckt. Bestimmte Versicherungsprodukte sehen auch ein Tagesgeld bei krankheits- oder unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit vor, die auch im Falle einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund von COVID-19 gelten würde. Quarantänen sind nur versichert, wenn sie infolge einer beglaubigten Krankheit aufgrund von COVID-19 erfolgt. Die übrigen Vertragsbedingungen, insbesondere die Karenzfrist, finden Anwendung.
  • Was ist mit Vorsorgeverträgen?
    Wenn die Person Träger des Virus ist und die Symptome von COVID-19 aufweist, werden bei einer durch einen Krankenschein bescheinigten Arbeitsunfähigkeit die Leistungen der Vorsorgeverträge entsprechend den Vertragsbedingungen aktiviert, d.h. bis zur Höhe der Entschädigung und nach der im Vertrag vorgesehenen Wartezeit. Dieselben Bestimmungen gelten für die Leistungen im Todesfall. Was die Bedingungen für die Auslösung der "Arbeitsunfähigkeit"-Garantie betrifft, so können die betroffenen Personen durch ihren Vorsorgevertrag abgesichert sein oder auch nicht. Wenn der Versicherte nicht krank ist, ist es notwendig, die im Versicherungsvertrag vorgesehenen Bedingungen zu prüfen, um festzustellen, ob die Versicherung eine Entschädigung z.B. bei Quarantäne und nicht erbrachter Arbeitsleistung vorsieht.
Kann ich weiterhin Versicherungsverträge abschliessen?
 

Die luxemburgische Regierung hat sie als eine wesentliche Tätigkeit zur Wahrung der lebenswichtigen Interessen der Bevölkerung und des Landes eingestuft. Auch wenn die Hauptsitze der Versicherer für die Öffentlichkeit geschlossen sind, bieten die Versicherer ihre Dienstleistungen weiterhin an, jedoch über Telefon, Post und digitale Kanäle.

Wie kann ich Kfz-Schäden melden ?
 

Die Werkstätten und Reparaturbetriebe haben ihre Tätigkeit aufgrund der von der Regierung ergriffenen Maßnahmen eingeschränkt (Verkaufsräume geschlossen). Auch wenn Reparaturtermine vereinbart werden, ist es wichtig, dass die Kunden eine klare Bestätigung erhalten, dass die Arbeiten innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens ausgeführt werden können. Sofern die Fahrzeuge verkehrssicher sind, ist es angebracht, die Reparatur nach COVID-19 durchzuführen.

Es wird empfohlen, ihre Ansprüche schnellstmöglich zu melden, auch wenn das Reparaturdatum noch nicht bekannt ist. Auch wenn die Hauptsitze der Versicherungsgesellschaften für die Öffentlichkeit geschlossen sind, bieten die Versicherer ihre Dienstleistungen weiterhin an, jedoch über Telefon, Post und digitale Kanäle.

Ist COVID-19 im Falle von Reisestornierungen abgedeckt ?
 
  • Kann ich auch nach Beginn der COVID-19 Pandemie Reiserücktrittsversicherungen abschließen?
    nträge auf Reiserücktrittsversicherungen vor dem 1. Mai 2020 werden nicht mehr akzeptiert. Wenn Sie beabsichtigen, ihre bereits abgeschlossene Reiserücktrittsversicherung für das Jahr 2020 ohne weitere Formalitäten zu kündigen, sollten Sie sich an den jeweiligen Versicherer wenden.
  • Was deckt die Reiserücktrittsversicherung ab?
    Es gibt kein allgemeines Prinzip, so dass der jeweilige Inhalt der betreffenden allgemeinen Geschäftssbedingungen des Reiserücktrittsversicherungsvertrags massgeblich ist. Im Allgemeinen erstatten Reiserücktrittsversicherungen bei unvorhersehbarer Krankheit, Unfall oder schwerer Verletzung des Versicherungsnehmers. Es besteht kein Zweifel, dass eine an COVID-19 anerkannt erkrankte Person ihre Ansprüche hierunter geltend machen kann.
  • Kann aufgrund von COVID-19 von einer Reise zurückgetreten und eine Rückerstattung gefordert werden?
    Im Allgemeinen deckt die Versicherung keine Verzögerungen, Mängel oder andere Hindernisse ab, die bei der Erbringung von Leistungen auftreten können, wenn sie nicht vom Versicherer zu vertreten sind oder wenn sie die Folge höherer Gewalt sind. Die COVID-19 Pandemie wird jedoch als höhere Gewalt eingestuft. Folglich ist der Versicherer von der Leistungpflicht befreit.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Versicherungsteam: Karine Vilret, Silvia Bracaloni, Nicolas Melmer, oder covid19@wildgen.lu.

 

HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Diese Informationen werden als allgemeine Informationsquelle für Mandanten und Partner von WILDGEN S.A. zur Verfügung gestellt. Sie beschränken sich auf einen allgemein rechtlichen Überblick und decken keine Sachfragen, Fragen der Geschäftsmöglichkeiten oder Fragen der Rechnungslegung ab. Diese Informationen können nicht als ein formelles Rechtsgutachten betrachtet oder interpretiert werden. Aufgrund des dynamischen Charakters von Infektionskrankheiten können wir nicht garantieren, dass die vorliegenden Informationen immer auf dem neuesten Stand sind und es liegt in ihrer Verantwortung, sich regelmäßig über die Entwicklung von COVID-19 entsprechend zu informieren.

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