Risikomanagement für Fonds & AIFM-Richtlinie
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7 December 2011Risikomanagement für Fonds & AIFM-Richtlinie
An spannenden Themen und Brennpunkten im aktuellen wie auch im künftigen Fondsaufsichtsrecht mangelt es derzeit wahrlich nicht: An erster Stelle steht derzeit wohl das Thema Risk Management, aktueller Anlass ist das CSSF-Rundschreiben 11/512, mit dem alle Luxemburger Publikumsfonds mit europäischem Pass aufgefordert sind, ihre internen Prozesse und Verfahrensregeln zum Risk Management bis spätestens Ende des Jahres zu aktualisieren bzw. an neue aufsichtsrechtliche Vorgaben anzupassen.
Was für Retailfonds bereits seit 2002 mit Einführung der OGAW III–Vorgaben an Organisation und laufender Risikokontrolle vorgeschrieben ist und nunmehr zur Aktualisierung ansteht, ist mit der der neuen AIFM-Richtlinie erstmals für alternative Anlagestrategien zum Gegenstand europaweit einheitlicher Regelungen gemacht.
Anlass genug unterschiedliche Modelle des Risk Managements for Funds mit Ihnen zu diskutieren. Wir freuen uns mit Prof. Dr. Verlaine, Associate Professor an der ICN in Nancy und Lehrbeauftragter an der Stockholm School of Economics in Riga, einen ausgewiesenen Fachmann als Referenten gewonnen zu haben, der die Entwicklung und Strukturierung von integrierten Risiko Management Prozessen aus Sicht und aktuellem Erkenntnisstand der Finanzwissenschaften schildern wird, mit Blick auf spezifische Anlagestrategien und unter Berücksichtigung von extremen Risikoszenarien und Liquiditätsrisiken.
Kaum ist OGAW IV umgesetzt und abgearbeitet, steht bereits die erwähnte AIFM-Richtlinie zur Umsetzung an. Die ESMA hat vor kurzem ihre Vorschläge für die definitiven Durchführungsmaßnahmen der EU Kommission unterbreitet; damit nimmt das künftige Aufsichtsrecht für alternative Investments und deren Management langsam aber sicher Gestalt an, höchste Zeit also sich mit den neuen Regeln vertraut zu machen und sich zu entsprechend aufzustellen.
Gerade auch für Private Equity und Kapitalanlagen im Bereich der geschlossenen Publikums- KGs dürfte mit diesen aufsichtsrechtlichen Regeln aus Brüssel ein neues Zeitalter beginnen. Sowohl Emissionshäuser geschlossener Fonds, Private Equity-Anbieter als auch deren (künftige) Serviceprovider werden sich daher wohl oder übel mit den künftigen Vorgaben an internen Prozessen, Compliance, Mindestsubstanz, Risiko Management und diversen anderen Aspekten auseinandersetzen müssen; auch grundlegende Fragen bzgl. eventueller Standortverlagerung (Stichwort „Regulatory Arbitrage“) und den Möglichkeiten eines Outsourcings werden sich in aller Deutlichkeit stellen.
In der Person von Dr. Henning Starke LL.M., Partner der internationalen Wirtschaftskanzlei SJ Berwin, dürfen wir einen weiteren renommierten Gastredner begrüßen, der mit Ihnen die neue AIFM Richtlinie mitsamt der von ESMA vorgeschlagenen Durchführungsmaßnahmen diskutieren wird, Schwerpunkt werden dabei die Aspekte und Konsequenzen für Private Equity und geschlossene Fonds in und für Deutschland sein.
Programm
9:00 Uhr Begrüßung / Einleitung
9:15 Uhr Risikomanagement–Prozesse für Investmentfonds
Entwicklung & Strukturierung von integrierten Risiko Management Prozessen, bezogen auf spezifische Anlagestrategien und
Liquiditätsrisiken
Prof. Dr. Michel Verlaine (Associate Professor of Finance ICN, Nancy & Stockholm School of Economics, Riga)
10:45 Uhr Kaffeepause
11:00 Uhr Die AIFM Richtlinie vor der Umsetzung
Auswirkungen auf Private Equity und andere geschlossene Fonds in Deutschland, auch aus Luxemburger Sicht
Dr. Henning Starke LL.M (Partner und Rechtsanwalt - SJ Berwin / Frankfurt am Main)
Gregor H. Berke (Senior Associate und Rechtsanwalt – Wildgen, Partners in Law)
11:50 Uhr Fragen & Diskussion
12:00 Uhr Stehempfang




